Unternehmenskauf // Beteiligungserwerb

20. Oktober 2014

Die wachsende Anzahl an Unternehmensübertragungen, ob als share deal oder als asset deal, erfordert immer wieder aufs Neue nicht nur zivil- und gesellschaftsrechtliche Kenntnisse sondern auch umfassendes steuerrechtliches Wissen. So können unter anderem steuerliche Behaltensfristen eine Übertragung verhindern oder bei einer Verletzung derselben unerwünschte steuerliche Folgen nach sich ziehen. Die Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen, grunderwerbsteuerliche Erwägungen und die Schaffung von Abschreibungspotential erfordert eine wohl überlegte Gestaltung, bis hin zu veräußerungsvorbereitenden Umstrukturierungen. 

Die richtige Formulierung der Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA = non-disclosure agreement), der Absichtserklärung (LOI=letter of intent) und des eigentlichen Vertragswerks bedeutet, die rechtlichen und steuerlichen Belange, gerade auch im Hinblick auf eine durchgeführte due dilligence, zu berücksichtigen.